Beginnen wir mit dem Betonbecken. Es gibt sie in jeder Form und Grösse, jedoch mit dem Nachteil, dass aufgrund des Materials das Wasser kaum Möglichkeiten hat, sich zu erwärmen. Das heisst, die Badesaison ist – sofern Sie nicht kaltes Wasser lieben – entsprechend kurz. Zudem kann keine wärmende Abdeckung eingebaut werden. Zu guter Letzt ist Beton basisch, was bedeutet, dass der pH-Wert laufend gesenkt werden muss. Alles in allem also keine gute Wahl.
Edelstahlbecken heben sich durch ihre moderne Optik von anderen Schwimmbecken ab und sehen besonders edel aus. Durch ihren aufwendigeren Einbau und die höheren Materialkosten sind sie aber deutlich teurer als alle anderen Beckenarten.
Polypropylenbecken, PP- oder PPE-Becken, werden aus Platten des gleichnamigen Materials hergestellt. Der Vorteil von Polypropylen liegt in der homogenen Materialstruktur, welche resistent gegen das Eindringen von Wasser und Blasenbildung (Osmose) ist. Der Nachteil liegt darin, dass die Becken aus Platten zusammengeschweisst werden, d. h. nicht in einem Stück gefertigt sind. Dies führt zu eckigen Formen und einer erhöhten Anfälligkeit betreffend Undichtheit. Optisch hinterlassen sie eher einen weniger hochwertigen Eindruck.
Polyesterbecken, auch GFK-Becken genannt, wirken optisch sehr edel und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Komfortsteigernde Formelemente wie elegante Treppe mit Sitzfläche und Rutschschutz, Auflagekanten für schwimmende Lamellenabdeckung zum Schutz vor Ertrinken, konische Wände und abgerundete Kanten zur einfacheren Reinigung sind nur einige Elemente, die Polyesterbecken auszeichnen. Es gilt indessen zu berücksichtigen, dass es grosse Unterschiede in qualitativer Hinsicht gibt. So sind insbesondere Becken aus minderwertiger Produktion anfällig auf Osmose, was die Lebensdauer deutlich verkürzt.